Barcelona. Auf den Spuren von Gaudí.

Nach viel Regen in Lissabon sind wir nun endlich in der Sommerstadt schlechthin angekommen. Barcelona. Das katalanische Herz von Spanien. Das aber anscheinend gar nicht so gern Spanisch spricht. Sondern eben katalanisch. Mist. Wieder nix mit meinem Spanisch. Aber unser Vermieter (oder wer Alex auch immer ist – er hat uns auf jeden Fall unsere Bleibe für die nächsten Tage gezeigt und uns Geld abgeknöpft, also vertraue ich dem gebürtigen Italiener) hat uns versichert, dass wir nicht extra Katalanisch lernen müssen. Okay. Reiseführer hat wieder mal Blödsinn gesagt.

Unser Apartment liegt im letzten Stockwerk, im Átic. Zum Glück mit Aufzug. Wenn kein Aufzug gewesen wäre, hätt ich im Foyer geschlafen. Zu viele Stockwerke, um Koffer über Stiegen zu tragen. Zu viele.

Wir bessern also noch ein bisschen unser Spanisch auf und machen uns auf, um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Haben nämlich beschlossen, den ersten Abend mal ganz entspannt auf unserer Terrasse zu verbringen. Mit Tapas und Vino. Als wir so um die Ecke schlenderten, war sie auf einmal da. Die Sagrada Família. Wir wohnen nämlich direkt bei der unglaublich imposanten Kirche Gaudís, die an und für sich ja dafür bekannt ist, immer eine Baustelle zu sein. Ist auch so. Mit Gerüst, und Kränen, und tausenden Menschen davor. Aber dank guter Belichtung sieht man das alles fast nicht. Lange lebe die Fotografie.

Sonntag. Erster richtiger Tag in Barcelona. Sonne. Die Frisur sitzt. Voller Vorfreude machen wir uns auf in den Park Güell. Der sagenumworbene Park Güell. Die Märchenlandschaft, die Gaudí damals im Jahre Schnee erschaffen hat.

Zu Fuß. Zu Fuß den Berg hinauf.

Am Weg dorthin hab ich zum ersten Mal bemerkt, wie viele unterschiedliche Hunderassen in Barcelona leben. Also nicht nur Hunde allein. Mit Mensch natürlich. Jeder, der einen Hund hat, möchte sich anscheinend von den anderen Menschen mit Hund dadurch unterscheiden, dass er eine andere Rasse nimmt. Alles war auf dieser kleinen Wanderung dabei. Von klein bis groß, von wuschelig bis glatt. Als ob es ein Gesetz in Barcelona gibt, dass in einem Grätzl jede Hunderasse nur einmal vorkommen darf. Faszinierend, diese Barcelonesen.

Wärmere Temperaturen nicht mehr gewohnt, wirkte die Entfernung auf der Karte dann doch um einiges kürzer als in Echt. Aber es hat sich gelohnt.

Zumindest halb. Wir haben nämlich vorerst nur mal die wunderschöne Parkanlage bewundern dürfen, weil wir erst drei Stunden warten hätten müssen, um in den denkmalgeschützten Teil mit den berühmten, märchenhaften Werken Gaudís zu kommen. Und da wir nicht so lange warten wollten, haben wir den tollen Teil einfach auf den morgigen Tag verschoben. Warten liegt mir nicht so. Und so groß ist der Park jetzt nämlich auch nicht, um so lange dort zu warten. Aber ist ja auch kein Wunder, an einem Sonntag. Da ist halt auch in Barcelona ein bisschen mehr los als unter der Woche.

Hoffen wir.

Nachdem wir so viel gegangen sind, wollten wir uns mit Flanieren am Strand belohnen. Also auf nach Barceloneta. Oder auch: folge den Menschen mit Badesachen. Kurz vorm Ziel haben wir noch beschlossen, schnell was trinken zu gehen und zum Glück eine echt coole Bar gefunden – Maka Maka. Sehr stylisch, sehr guter Sangria und sehr gutes Hummus. Ja, ich weiß. Hummus ist nicht Spanisch. Aber dafür israelisch. Barcelona und Tel Aviv sind sich ja eh so ähnlich. Das passt schon. Gestärkt sind wir weiter gezogen und waren endlich da. Der Strand. Ein Stadtstrand, wie er im Buche steht.

Mit sehr, sehr, sehr, sehr, sehr vielen Menschen. Also ich meine SEHR vielen Menschen. So sardinenmäßig viele Menschen. Aber dann auch wieder irgendwie cool. Eine Mischung aus zu viel und cool. Überhaupt der Abschnitt beim W Hotel Barcelona ist gar nicht schlecht. Sehr hip irgendwie. So wie ich mir Miami oder eben auch Tel Aviv vorstelle. Je mehr man dann aber an Strandtuchverkäufern vorbeischlendert, die einem auch noch Sonnenbrillen und Michael Kors Taschen andrehen wollen, desto mehr verwandelt sich der coole Strand in einen nicht so tollen, seeeehr touristischen Strand. Nicht so meins. Deshalb haben wir uns mal wieder dafür entschieden, etwas Essen zu gehen. Das ist immer unser Notfallplan. Also rein ins nächste Lokal.

War aber nicht die beste Wahl. Massenabfertigung und ein gestresster Kellner, der noch schnell gefragt hat, wo wir her sind, damit er uns auf „Deutsch“ sagen kann, dass diese Karte „Essen“ ist. Hrmpf. Genau das mag ich gerne. Nächstes Mal sag ich, dass ich aus Amerika bin. Dann versucht wenigstens keiner, mit mir Deutsch zu reden.

Ein wenig desillusioniert von der Gastroszene haben wir uns weiterbewegt, entlang des Barceloneta, und sind kurzerhand schon wieder in ein Lokal eingekehrt, weil wir endlich eine Bar gefunden haben, die unseren anscheinend sehr hohen  Ansprüchen gerecht wird. Eine schöne Bar am Strand. Das Palmito. Haben dann kurzerhand den Abend mit einem Krug Sangria mit Blick aufs Wasser ausklingen lassen und Pläne für die noch verbleibenden Tage gemacht.

Montag in Barcelona. Heute heißts früh aufstehen, weil wir ja unbedingt nochmal in den Park Güell wollten. Ha. Aber diesmal gehen wir nicht, neeeeein, wir fahren mit der Metro. Gar nicht weit, nur 11 Minuten sagt mein iPhone. Alles geht sich gut aus, wir gehen zur Metro, warten. Und warten. Und warten.

STREIKEN DIE HEUTE!

Also sie streiken so halb. Genau in der Zeit, wo wir mit der Metro fahren wollten, fahrt diese in ganz langen Intervallen, sodass tausende Menschen bei einer Station auf die nächste U-Bahn warten. Grrrr. Zwei überfüllte U-Bahnen später, wo wir bei Gott nicht mehr reingekommen sind, sind wir letztendlich wieder zum Park Güell gegangen. Diesmal aber unter Zeitdruck, weil man mit unserem tollen Ticket nur innerhalb einer Zeitspanne von einer halben Stunden eintreten darf. Verschwitzt und fertig mit der Welt haben wir es dann zum Glück doch noch geschafft, rechtzeitig anzukommen. Und haben echt gedacht, dass in der Früh noch weniger Menschen dort sind.

Falsch gedacht.

Diesmal waren es nicht so viele Asiaten wie sonst immer, dafür Millionen an französischen Schülergruppen. Ungelogen. Ganz Frankreich hat diesmal Schulausflug gehabt. Und alle waren in Barcelona. Wahnsinn.

Einige Fotos und Impressionen später haben wir uns wieder mal auf den Weg in Richtung Altstadt gemacht. Diesmal wollten wir einige Märkte besichtigen. El Mercat de la Boquerìa zum Beispiel. Die wohl berühmteste Markthalle Barcelonas auf der mindestens genauso berühmten La Rambla. Der so poetisch in vielen Reiseführern als Prachtstraße zum Einkaufen und Flanieren dargestellten Shoppingmeile. Ist nix anderes als die Mariahilferstraße. Eigentlich.

Kurz nach Eintritt in die Markthalle haben wir dann leider die Lust verloren, weiter zu gehen. Zu viele Menschen. Zu viele Touristen. Zu viele französische Schülergruppen. Fast zertrampelt worden. Also weiter des Weges.

Nachdem wir die Kathedrale von Barcelona entdeckt haben (wo wir unbedingt nochmal hinkommen müssen, um das Dach der Kathedrale zu besteigen), sind wir im Viertel Barri Gòtic ENDLICH auf eine nette Tapas-Bar gestoßen. ENDLICH. ENDLICH. ENDLICH.

Ich war so glücklich, doch noch etwas authentisches, mit Flair, ohne deutsche Karten und mit nur Spanisch sprechenden Kellnerinnen zu finden. Und die Tapas waren herrlich. Genau so hab ich mir Barcelona vorgestellt. Wir haben uns also die halbe Karte rauf und runter bestellt. Patatas Bravas, Pimentos Pádron, Tortilla de Patatas, Jámon und so kleine Fischkroketten, wo ich mir den Namen nicht gemerkt hab. Haben sehr gut geschmeckt. Name egal.

Das ganze Grätzl rund um diese Tapas-Bar mit dem angrenzenden Viertel El Born war zum Verlieben. Ein nettes Geschäft nach dem anderen. Auf der einen Seite versuchen Künstler, ihre Werke zu verkaufen. Auf der anderen Seite singt ein Straßenmusiker. So schön ist es da. Das nächste Mal suchen wir uns da ein Apartment.

Endlich beim Arc de Triomf angekommen (schreibt man wirklich so) haben wir uns auf den Weg in den beliebten Parc de la Ciutadella gemacht.  Einem Ort der Erholung, auch für viele Barcelonesen. Jaaaa, sie heißen wirklich Barcelonesen. Klingt komisch, ich weiß. Wie eine Hunderasse.

Wiederum angekommen bei dem wunderschönen Brunnen, wurde ich fast von einer Gruppe fünfundzwanzig krimineller Kleinwüchsiger ins Wasser gestoßen, als ich mein obligatorisches Foto schießen wollte. Okay, hab mich vertan. Nach genauerem Hinhören habe ich bemerkt, dass es nur wieder eine dieser Schülergruppen war. Von wo? Richtig. Aus Frankreich. Mein Fehler.

Nach einiger Zeit haben wir uns wieder für den Heimweg entschieden. Eigentlich stand für heute Abend am Plan, eine schöne, spanische Paella zu essen. Aber dafür hätten wir wieder die immer noch streikende und somit blöde Metro nehmen müssen, um in die Stadt zu kommen. Wir verschieben es. Und hoffen, dass die nächsten Tage es gut mit uns meinen.

Dienstag in Barcelona. Wieder Sonne. So ungewohnt, aber wir mögen es. Frisur sitzt auch wieder. Wir machen uns auf den Weg, eine andere, nicht so bekannte Markthalle in unserer Umgebung zu erkunden, den Mercat de Concepio. Und sind am Weg dorthin ganz zufällig auf ein sehr nettes Café gestoßen.

Einen unglaublich starken Espresso, ein Tunfisch-Baguette und super WLAN später (Anmerkung am Rande – unser WLAN im Apartment geht seit dem zweiten Tag nicht mehr so richtig, weshalb wir uns über jeden Hotspot der Stadt mehr als nur freuen) haben wir die Markthalle gefunden. Und sie war echt schön. Haben wieder mal bemerkt, dass man am besten einfach nur ein bisschen herumgeht und die Gegend erkundet. Und sich abseits der Touristenmassen bewegt. Dann bekommt man oft die schönsten Flecken der Stadt zu sehen.

Nach einem kurzen Rundgang sind wir weiter in Richtung Montjuïc gefahren, dem Hausberg von Barcelona. Also einem davon. Zuerst fährt von der Metro eine Art Bergbahn bis zu einer Mittelstation, von wo aus man dann entweder zu Fuß weitergeht oder eine Seilbahn rauf zum Berg nimmt.

Wir haben uns natürlich für die Seilbahn entschieden. Eh klar. Faul wie wir sind. Haben ja außerdem nur Flip Flops an, da kann man nicht wandern.

Nach gar nicht so langem Warten waren wir auch schon dran und waren schon ein bisschen begeistert. Der Blick, den wir über Barcelona erhaschen konnten, ist fast unbeschreiblich. Obwohl. Städte von oben sind das ja eigentlich immer.

Oben angekommen sind wir wieder runter gewandert. Oben gibts halt auch nur eine Burg, wo man wiederum wieder Eintritt zahlen muss. Immer überall Eintritte. Eintritt da. Eintritt dort. Alle wollen immer für alles Geld haben. Für alles. Sogar am Strand rennen Leute mit Bier, Wasser und Cola herum, die nicht einmal kalt sind. Und wollen auch noch Geld dafür haben. Für so ein warmes Getränk. Sowas kauf ich mir ja nicht, sowas passiert mir, wenn ich mein Trinken zu lang mit mir herum trage. Aber mein Gott, es gibt immer Leute, die sowas dann kaufen. Eieiei.

Die zweite Seilbahnfahrt war noch cooler als die erste. War auch eine andere. Man hat nämlich einen viel schöneren Blick auf die Stadt gehabt, da wir Richtung Meer gefahren sind. Und eine tolle Unterhaltung hatten wir auch noch. Deutsche. Meine Lieblingsnachbarn. Noch dazu war einer davon ein Radiomoderator, der seiner Community unbedingt die Seilbahnfahrt über BarZelona nicht vorenthalten wollte. Wusste nicht, dass man Barcelona mit Z schreibt. Wieder was gelernt.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir abseits der Sardinen an einem anderen, weiter weg von Trubel gelegenen Strand, Bogatell. Da war’s gleich viel netter. Weil weniger Menschen. Und weniger Strandtuchverkäufer. Die interessieren mich jetzt sowieso schon weniger, weil ich schon so ein Strandtuch gekauft hab. Ich Schlingel ich.

Am Ende des Tages haben wir uns ein nahe gelegenes Strandlokal gesucht, wo wir endlich unsere langersehnte Paella essen durften. Genauso, wie sie serviert werden sollte. Mit allem, was dazu gehört. Garnelen, Miesmuscheln, Venusmuscheln, Tintenfisch, noch ein Fisch. Alles war drin. Auch Reis natürlich. Alles. Superdupermegagut. Restaurante Marisquería L’Escamarlà am Strandabschnitt Bogatell. Sehr zu empfehlen.

Mittwoch in Barcelona. Oder auch Gaudi-Tag genannt. Wir haben nämlich vor, gleich zwei der bekanntesten Werke Gaudis zu besuchen und uns mitsamt vieler (vieler) anderer Menschen, bewaffnet mit Audioguide, ins Getümmel zu begeben. Casa Batlló und Casa Milà. Casa Batlló, das Hundertwasserhaus von Barcelona, und Casa Milà mit dem berühmten Dach. Check. Hab ich jetzt auch gesehen. Nach diesen touristischen Highlights sind wir entlang des Passeig de Gràcias entlang flaniert, haben in teure Designerschaufenster geschaut und uns gefragt, wer sowas denn wirklich kauft. Diese schirchen avantgardistischen Fetzen Meisterstücke sind ja in Hässlichkeit Glanz und Gloria kaum zu überbieten. ABER es gibt immer Leute, die auch sowas kaufen.

Nach diesem traumatischen Erlebnis wollten wir wieder mal Richtung Strand fahren, um den Tag an genau diesem ausklingen zu lassen. Wir haben es aber nicht so ganz hingeschafft, weil uns wieder mal das Maka Maka in seinen Bann gezogen hat. Immer diese coolen Bars. Nervt schon richtig. Ein Burger, ein Salat und  fünf Love Mule  später, hat sich das mit dem Strand erledigt und wir sind wieder nach Hause gefahren. Obwohl ganz anders als geplant, war der Tag sehr entspannend. Wir sind sogar mit zwei Amerikanern ins Gespräch gekommen. Wir! Also nicht wir mit ihnen, sondern sie mit uns. Einer zumindest, der andere war eher der ruhige Typ. Müssen viel Geld haben, wohnen nämlich im W Barcelona und sind dann noch mit dem Taxi zur Sagrada gefahren. Aber cooler Typ, der Ent. Mit seinem Louis Vuitton Tascherl und seinem Chanel-Lippenpflegestift. Dem hätten die Designersachen am Passeig de Gràcias sicher gefallen.

Donnerstag in Barcelona. Sonne. Ah, nein, stimmt gar nicht. Bewölkt. War immer schön, deshalb hab ich mich doch glatt vertan. Der letzte Tag ist angebrochen und wir haben immer noch keine Churros gegessen. Ja richtig, keine Churros con Chocolate bis jetzt. Laut Reiseführer gibt es die ja an jeder Ecke. Fehlalarm. An unseren Ecken irgendwie nicht. Aber dank einiger Recherche haben wir die anscheinend älteste Churreria Barcelonas gefunden, Granja Dulcinea. Und die Churros dort waren echt gut.

Und fettig, wenn man sich die Serviette unter den Churros anschaut. Und die Schokolade zum Tunken. Puh. Das waren schon einige Kalorien. So ungefähr eine ganze geschmolzene Tafel Schokolade. Und dann noch die in Öl rausfrittierten Teigdinger. Sagen wir mal so – eine ausgiebige Mahlzeit.

Davor waren wir aber an einem absolut coolen Ort.  An dieser Stelle muss ich einen vielleicht „noch“ Geheimtipp verraten, den ich von einer geheimen Blogseite als Geheimtipp tituliert entdeckt habe. Das Dach der Kathedrale von Barcelona. Man kann nämlich auf dieses Dach fahren. Mit einem Aufzug, was sehr lustig ist, wenn man bedenkt, dass in einer Kirche ein Aufzug ist. Ein Aufzug in den Himmel sozusagen.

Aber ja, man steht zwischen den Türmen am Dach und hat einen unglaublich schönen Ausblick der anderen Art. Sehr, sehr empfehlenswert und noch sehr billig. Weil es noch nicht so bekannt ist. Und weil die Touristenmassen dort noch nicht ganz angekommen sind. Und sehr sympathisch, weil es der einzige Ort in Barcelona ist, wo keine französischen Schülergruppen sind. Dank einem Schild am Fuße des Aufzuges.

Aber die Kathedrale hat auch noch ein anderes Highlight. Die 13 Gänse im Kreuzgang. Echte Gänse! Nach abermaliger Recherche haben wir herausgefunden, dass diese Gänse sozusagen die Alarmanlage der Kirche sind. Sobald sich Eindringlinge nähern, fangen sie an zu gackern. Ein paar haben sogar fürs Foto hergeschaut. Herzig.

Der nächste und eigentlich letzte Punkt auf unserer Liste war das Picasso-Museum. Eigentlich gehen wir ja nie in Museen. Bin da irgendwie zu wenig kulturbegeistert. Aber dieses Museum hat mich wie magisch angezogen. Heut war nämlich freier Eintritt. Die längste Zeit waren wir aber eigentlich im Museumsshop, muss ich gestehen. Um das gesparte Geld für die Eintrittskarte wieder auszugeben. Hat mir aber sehr gefallen.

Nachdem uns die Churros schon ein bissl zu viel Süßes auf einmal waren, hat wieder mal etwas Würziges sein müssen. Also wieder mal was Essen gehen. Als wir so unseres Weges gingen, haben wir – wieder mal – ein sehr nettes Lokal entdeckt und uns spontan dazu entschlossen, diesem einen Besuch abzustatten. Casa Lola, eine Tapas-Bar. Die moderne Variante sozusagen. Mit den besten Tapas von ganz Barcelona.  Überhaupt und sowieso.

Zusammengefasst finde ich, dass Barcelona auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Vielleicht sogar mehrere. Gaudí hat das Stadtbild sehr geprägt und einige schöne Flecken für die Nachwelt hinterlassen. Anfangs war es etwas schwieriger für mich, das katalanische Lebensgefühl richtig zu deuten. Die Augen auf die richtigen Restaurants zu richten, sich abseits der Touristenwege zu bewegen und einfach mal seinem Bauchgefühl zu vertrauen und sich treiben lassen. Das ist immer wichtig, aber im Herzen von Katalonien ganz besonders. Barcelona, es war bestimmt nicht das letzte Mal.

One thought on “Barcelona. Auf den Spuren von Gaudí.

  1. Petra Duschek says:

    Hallo
    Super geschrieben – für eine „Jung Mama“ wie mich,wo ein derartiger Urlaub Meilenweit entfernt ist ….. super genialer „Kopf-urlaub“ !!!
    Danke
    Lg Valentina&Petra

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