Asiatisch-orientalische Buddha Bowl mit Summer Rolls.

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Lange Sommertage und laue Sommernächte. Hitzewellen und Lebensgefühl. Der Sommer macht Menschen glücklich. Und bringt einiges an Abwechslung auf den Tisch. Buntes Gemüse, wohin das Auge reicht. Womit man wunderschöne Summer Rolls machen kann. Sobald man die Schneidearbeit fertig hat, sind sie auch recht schnell gemacht. Und auch wenn es mal ein bisschen länger dauert – sie sind es wert. Versprochen.

Alles, was man dazu braucht, ist Reispapier, eine große Schüssel heißes Wasser und Gemüse in jeglicher Variation. Von der Jungzwiebel bis hin zum Radieschen kann alles dabei sein. Auch Fisch, Tofu oder Fleisch würde theoretisch passen. Wir machen jedoch immer die vegetarische Variante, weil sie einfach so gut ist. Violettes Basilikum, grüner Koriander, rosa Radieschen, gelbe und orangene Karotten, weißer Zeller und blassgrüne Jungzwiebeln waren diesmal mit dabei. So schön bunt. Herrlich.

Das Rollen ist an und für sich nicht so schwer, wenn man einmal den Dreh raus hat. Zuerst weicht man das getrocknete Reispapier in Wasser ein, nimmt es heraus und füllt es. Von allem ein bisschen. Dann noch ein bissl Dijonsenf drauf verteilen und einrollen. Ich liebe Dijonsenf. Kann überall rein. Und verleiht dieses gewisse Etwas. Mhmmm.

Dazu passt am Allerbesten eine Erdnusssauce. Selbstgemacht natürlich. Dafür erwärmt man Erdnussmus mit ein bisschen Wasser, Salz, Pfeffer und Chili. Fertig. Und wenn man noch dazu ein Erdnussmus mit ganzen Erdnüssen erwischt, wird sie noch besser. Oder man gibt dann einfach Erdnüsse noch mit dazu rein. Geht natürlich auch.

Damit unsere schöne asiatisch/orientalisch gemischte Buddha Bowl ihren Namen gerecht wird, muss noch ein Hummus her.

ICH LIEBE HUMMUS.

Und es ist wieder mal nicht schwer. Die Zutaten müssen einfach nur besorgt werden. Wir haben sie immer prinzipiell zuhause. Für den Fall der Fälle, dass man Lust auf Hummus bekommt. Eine Dose Kichererbsen mit ein bisschen Mandelöl, Salz, Pfeffer, Chili und einem großzügigen Löffel Tahin (auch Sesammus genannt) mit einem Stabmixer mixen. Ein bisschen Wasser hinzufügen, damit es cremiger wird und feeeeertig. Hummus vollendet. Eventuell ein bisserl Zitronensaft dazu geben. Wie man möchte.

Alles schön anrichten, ein kleiner Tomaten-Avocado-Jungzwiebel-Salat und eine Avocadorose dazu und fertig ist unsere Buddha Bowl. Zu gut um wahr zu sein. Lieblingsessen.

 

Thailändisch für Anfänger.

Frieda hat ein bisschen gebraucht, um ihren ersten Beitrag zu schreiben – muss ja auch etwas ganz Besonderes werden!

Thailändisch kochen bedeutet meistens viele Zutaten. Ich meine sehr viele Zutaten. So viele, dass man meistens schon nach Lesen des Rezeptes keine Lust mehr hat, die Dinge überhaupt in Geschäften zu suchen, geschweige denn zu kaufen. Doch die nach stehenden Gerichte sind eigentlich ganz einfach, brauchen nicht viele Zutaten, schauen und schmecken aber trotzdem ganz im Thai-Style – nussig, scharf, cremig und knackig- und noch dazu ganz vegetarisch und in diesem Fall sogar vegan.

Angefangen haben wir mit selbstgemachten, sommerlich-leichten Summer Rolls als Vorspeise, Einfach, schnell, gut. Naja, schnell nicht so. Einfach nur, wenn man fein schneiden kann. Aber gut sind sie ohne Zweifel! Man braucht Reispapier, das man einmal im Asia-Shop oder teilweise auch in gut sortierten Supermärkten kaufen muss, dann aber ein Leben lang daran zerren kann, weil gefühlte tausend Blatt in einer Packung zu finden sind. Dieses schöne Reispapier muss man vor Gebrauch kurz in warmen Wasser einweichen, danach schön auflegen und mit fein geschnittenen Gemüse, Senf und Salatblättern füllen und danach ganz fest zusammenrollen. Serviert werden sie mit einer einfachen Sojasauce und einer scharfen Chilisauce

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Weiter geht’s im Programm. Eigentlich schon satt, aber diese Hauptspeise darf man sich absolut nicht entgehen lassen. Thai-Nudeln in einer scharfen, cremigen Erdnusssauce mit Gemüse. Ein Traum. Ein Wahnsinn. Unglaublich gut. Und einfach! 😉

Fein geschnittener Knoblauch, Ingwer, Koriander, Jungzwiebeln, Salz, Pfeffer und Chili in Sesamöl anbraten. Danach kommen die Reste des fein geschnittenen Gemüses, welches immer übrig bleibt, wenn Summer Rolls im Spiel sind, da man für ca. 30 Rollen schneidet und am Ende vielleicht 8 Stück macht, zum Einsatz. Rein in die Pfanne. Nach abermaligen Anschwitzen kommt nun die Hauptzutat zum Einsatz – tadaaaa – es ist das Erdnussmus. Pures, reines Erdnussmus. Rein damit, zusammen mit etwas Milch bzw. Pflanzenmilch anrösten und auflösen lassen. Höchstwahrscheinlich muss mit Wasser gestreckt werden, da die Sauce sehr schnell eindickt 😉 Nachdem die Thai-Nudeln separat kurz gekocht haben, werden beide Topfinhalte miteinander vermischt und angerichtet. Mahlzeit!

Thai Nudeln

Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, gibt es auch noch eine Nachspeise – diesmal etwas ganz Besonderes.

Eis.

Selbstgemacht.

Selbstgemachtes Erdnussbutter-Eis mit Nusstopping.

Was muss man dazu noch groß sagen. Banane, Kokosmilch, Ahornsirup, Erdnussmus, Zimt und Tonkabohne mixen und in der Eismaschine rühren lassen. Wow.