Rote Rübe. Nudeln. Schafkäse.

Lange lange wollte Frieda schon solche Nudeln ausprobieren. Fertig gekaufte, bereits gefärbte, Spaghetti verlieren ganz oft die Farbe beim Kochen. Auch selbstgemachte Ravioli mit roter Rübe hat einfach nicht so funktioniert. Wer will schon so ein babyrosa Essen essen? Frieda nicht. Deshalb musste eine andere Idee her.

Nach viel Recherche und im Endeffekt Ausprobieren hat es endlich funktioniert. Die pinkeste Pasta der Welt ist entstanden. Und Frieda freut sich. Weils auch noch gut schmeckt.

Alles, was man dazu braucht, sind ein paar rote Rüben. Und ein paar andere Sachen natürlich. Aber die Hauptzutat ist die rote Rübe. Meine besondere Freundin zur Zeit. Ich liebe sie. Diese Farbe. Herrlich. Zuerst mal im Ofen schön rösten, ruhig in der Schale, dann kann sie besser schmoren. Wenn sie fertig ist, schälen und mit ein paar Nüssen, Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer und ein bisschen Chili zu einem Pesto verarbeiten. Für dieses Gericht hat Frieda diesmal sogar Spaghetti aus Sommerdinkel verwendet, die wirklich sehr gut waren. Und die Farbe wird sowieso von der roten Rübe überdeckt. Alles wird pink. Einfach alles. Hände, Gschirrhangerln, Menschen, Böden. Alles. Also aufpassen, wenn man das nicht so gern hat.

Die Blätter der roten Rüben ja nicht wegschmeißen. Also wenn man welche mit Strunk kauft. Die verwenden wir nämlich auch. Bisschen schneiden und in Olivenöl mit ein bisschen Jungzwiebel anrösten, Pesto mit in die Pfanne geben und die gekochten Nudeln darin schwenken, bis alle schön bedeckt sind. Mit Schafkäse und Parmesan anrichten.

So gut.

Mahlzeit!

Steinpilze. Nudeln. Mehr braucht man nicht.

Frieda ist wieder da. Nach sehr langer Pause gibt es endlich wieder was zu posten. Die ersten Steinpilze dieses Jahr. Und wisst ihr, warum sie so herrlich waren?

Weil ich sie nicht einmal selber kaufen hab müssen.

Wären nämlich sicher sehr teuer gewesen. So Steinpilze. Um so eine Jahreszeit. Aber zum Glück hat es das gerade besagte Glück sehr gut mit mir gemeint und mir solche Prachtexemplare geschenkt. Ich Glückspilz ich.

Obwohl ich nicht saisonale Dinge ja nicht so gern hab eigentlich, Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, sagt man ja. So, genug getratscht. Kümmern wir uns wieder ganz und gar um die schönsten Steinpilze, die ich je gesehen hab. Frieda konnte einfach nicht anders. Frieda macht mal wieder Nudeln.

Tagliatelle um genau zu sein. Ja gut, diesmal keine selbstgemachten Nudeln. Dafür aber eine selbstgemachte Steinpilzsauce. Es gibt fast nix Besseres. Nur ein Risotto vielleicht. Schwierig. Beides ist einfach zum Niederknien.

Die Steinpilze in feine Streifen schneiden. So, dass man noch die schöne Form der Steinpilze erkennen kann. Diese im nächsten Schritt mit klein geschnittenen Zwiebeln in Olivenöl anbraten und ein bisschen schmurgeln lassen. Da die Schwammerl so viel Wasser enthalten, funktioniert das im eigenen Saft kochen ganz gut. Mit Salz und Pfeffer würzen und am Ende mit Obers aufgießen. Natürlich kann man auch Cremefine oder eine vegane Alternative nehmen. Geht auch, ist dann nur nicht so vollmundig. Parallel zur Schwammerlkocherei muss man natürlich noch die Nudeln kochen. Sonst gibts nur a Soß`, und des wui ma ned. Am Ende des Nudelkochprozesses die Tagliatelle zu den Steinpilzen geben, etwas Nudelwasser mitnehmen und kurz durchschwenken. Ein bisschen klein gehackte Petersilie untermengen und mit Parmesan anrichten.

Einen guten Appetit und viel Erfolg beim Nachkochen wünscht euch eure

Bärlauch. Ravioli. Liebe.

Frieda hat es wieder getan. Frieda kann einfach nicht anders. Eine innere Kraft zwingt sie einfach dazu.

Frieda macht schon wieder Ravioli.

Es ist so, als ob Ravioli machen mein Ausgleich zu Stress darstellt. Eigenartig, ist aber vollkommen wahr. Beim Ravioli machen kann ich mich so gut entspannen, dass ich wahrscheinlich stundenlang in langsamen Schritten Teig ausrollen und füllen könnte. Wie eine richtige Nonna. Alles rundherum ist dann voller Mehl und Teigresten, inklusive mir, aber es zahlt sich aus am Ende.

Selbstgemachte Ravioli sind einfach der Wahnsinn.

Egal, mit was man sie füllt. Man kann so schön mit den Jahreszeiten gehen und saisonale Abwandlungen machen. Sie werden immer ein Augenschein auf jedem Teller sein. Mit viel Liebe gemacht. Das schmeckt man sofort,

Mein Lieblingsnudelteig ist jener ohne Ei. Warum? Weil er einfach weicher ist, nicht so schnell austrocknet und man ihn auch problemlos ein Zeiterl aufheben kann. Hierfür braucht man nur Semola, Wasser, Olivenöl und Salz. Nicht so schwierig. Das Verhältnis lautet immer 2:1 Teilen, das heißt für eine Person kann man 100g Semola auf 50g Wasser nehmen. Und für zwei Personen 200g Semola auf 100g Wasser. Und für drei Personen 300g Semola auf 150g Wasser. Und für – na, wiss ma jetzt scho. Also, einfache Formel, der Teig gelingt immer. Wenn man möchte, kann man in den Teig noch Sachen einarbeiten. Also so Sachen wir Kräuter, oder Rote-Rüben-Pulver, oder so in die Richtung. Meine sind heute ganz schlicht.

Moooooment. Schlicht nun eigentlich aber auch nicht wirklich. Weil ich gestern frischen Bärlauch ergattert habe, und dieser jetzt für die Ravioli dran glauben muss. Eine super Kombination ist das. Ein schnelles Pesto aus Bärlauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer gemacht, einen Teil unter eine gekochte und zerdrückte Kartoffel gemischt, ein bisschen gehackten Bärlauch noch drunter gemischt und fertig ist unsere Füllung. Wenn alle Ravioli gefüllt und gut verschlossen sind, hüpfen sie kurz ins leicht kochende Wasser und wandern dann weiter in die leicht warme Pfanne, um nochmal im restlichen Pesto, Olivenöl und Bärlauch durchgeschwenkt zu werden. Den Abschluss macht ein bisserl Parmesan und Zitronenabrieb, eventuell noch ein paar Pinienkerne.

Anrichten und genießen. Bärlauch ist einfach wie geschaffen für Nudeln. Und wenn alles selbstgemacht ist, schmeckt’s doch gleich viel besser .Sagt Frieda.

Mahlzeit!

Trüffelravioli. Salat. Rotkraut. Mmmh.

„Wir wünschen euch frohe Weihnacht. Wir wünschen euch frohe Weihnacht. Wir wünschen euch frohe Weihnacht.“ Und so weiter und so fort.

Es weihnachtet. Wie schön ist das. Und grad in dieser besinnlichen Zeit gibt es einige Gerichte, die dieses wohlige, angenehme Gefühl vermitteln. Dieses „Ich-fühl-mich-wohl“-Gefühl. Das mag ich. Und die Frieda auch natürlich. Und dazu zählt Rotkraut bei mir. Man kann sagen, dass ich Rotkraut recht gern hab. Vielleicht lieb ich sogar Rotkraut?

Ja, ich liebe Rotkraut.

Und zum ersten Mal hab ich es auch selbst gemacht. Ein frisches Rotkraut sozusagen verarbeitet. Und es schlagt bei weitem das fertig gekaufte. Und um noch mehr Weihnachtsstimmung zu vermitteln, hat es auch ein bissl gezimtelt nach Zimt geschmeckt. Nur ein kleines Bisschen. Und das passt herrlich. Meint Frieda zumindest.

Aber der Protagonist in diesem Gericht sind ja eigentlich die Trüffelravioli. Wie konnt ich sie nur vergessen. Oder in den Hintergrund stellen. Trüffel. Mei.

T-R-Ü-F-F-E-L

Wieder sowas, was ich so gern hab. Und früher nie wollte. Hat anscheinend was mit dem Älterwerden zu tun. Ich reife, also meine Geschmacksknospen. Wie ein alter Käse. Mahlzeit.

Zurück zu diesem wundervollen Gericht. Eigentlich als Vorspeise gedacht, hat es mich verzaubert. Diese Farben und vor allem die Geschmackskombination ist irre. Und komplett vegan, muss ich an dieser Stelle anmerken. Der Nudelteig für die Ravioli ist diesmal nämlich ohne Ei.

Und er ist um soviel besser geworden als jener mit Ei! Bin ganz begeistert. Ravioli werden jetzt immer vegan gemacht.

Pastateig ist ja eigentlich etwas ganz einfaches. Besteht genau aus vier Zutaten und ist pipieinfach. Man nehme 400g Semola (häh, was ist Semola, kann man das essen? Ja, kann man – das ist ein italienischer, ganz feiner Hartweizengries) und verknetet diesen mit 200g Wasser, 1 EL Olivenöl (natürlich ein gutes) und Salz. Ich hab noch getrockneten Thymian und Rosmarin reingeschummelt. Ich Laus. Und dann knetet man. Und knetet. Und knetet. Und kneeeeteeeet. Irgendwann wird es mal ein Teig, den man nach Vollendung ein bissl ruhen lassen darf. Mindestens eine Stunde, je länger aber, desto besser.

In der Zwischenzeit kann man das Rotkraut machen. In diesem Fall wurde es eine Art Rotkrautsalat eigentlich. Weil kalt gegessen. Das geschnittene Rotkraut wird mit ebenso geschnittenen roten Zwiebeln in Olivenöl angeschwitzt und mit ein wenig Wasser, Salz, Pfeffer und einer kleine Prise Zimt weich gekocht. Am Ende mit ein bissl Limettenzeste und Limettensaft marinieren.

Dann werden die obligatorischen Ravioli hergestellt. Supereinfach mit einer Nudelmaschine, geht aber auch mit einem Nudelholz. Oder Nudelwalker. Oder wie man das auch immer nennt. Ois geht. Die Füllung bestand diesmal aus mehligen Erdäpfeln, kleinst geschnittenen, roten Zwiebeln, Trüffelöl, Salz, Pfeffer und Thymian. Ein Traum.

Angerichtet werden die in Salzwasser kurz gekochten und in Olivenöl mit Knoblauch und Kräutern geschwenkten Ravioli auf einem kleinen, feinen Salat. Mariniert mit Zitrone, Kernöl, Salz und Pfeffer. Und darauf kommt ein bisschen von unserem vorher zubereiteten Rotkrautsalat, garniert mit ein paar essbaren Blüten.

Wunderschön.

Frohe Weihnachten, einen wunderschönen, besinnlichen Abend und natürlich guten Appetit wünscht euch eure,

Ziegenkäse-Ravioli mit ganz viel Thymian.

Dieses Gericht ist für mich fast schon ein Winteressen, wie es im Märchen steht. Wobei, eigentlich kenn ich gar kein Märchen, wo Ziegenkäseravioli vorkommen. Naja. Es erinnert mich auf jeden Fall an Winter. Und an Weihnachten. Und da es ja schon Lebkuchen um diese Zeit zu kaufen gibt, darf man auch schon über Weihnachten reden. Und über Weihnachtsessen.

Die Ravioli habe ich nun schon zum zweiten Mal selbst gemacht. Und die Verliebtheit steigt und steigt, weil man einfach so viel variieren kann. Egal in welche Richtung, egal mit welcher Füllung. Sie schmecken immer gut. Immer auf eine andere Art und Weise, aber immer gut. Sehr gut sogar. Dieses Mal war eine Füllung aus Erdäpfel und Ziegenfrischkäse dran. Zusammen mit ganz viel Thymian bekommt man ein wahnsinnig stimmiges, harmonisches Pastagericht, welches man unbedingt probieren muss.

Für den Nudelteig wie gewohnt 400g Mehl mit 4 Eiern zu einem zuerst bröseligen und dann homogenen Teig verarbeiten. Diesmal habe ich ganz viel frischen und auch getrockneten Thymian mit in den Nudelteig gegeben. Salz und Pfeffer natürlich auch. Wär auch komisch, wenn ich irgendetwas nicht würzen würde. Dann den Teig mindestens eine halbe Stunde zugedeckt rasten lassen, damit sich alles gut verbinden kann.

Für die Füllung ein paar mehlige Erdäpfel kochen, zerstampfen und mit Ziegenfrischkäse, Salz, Pfeffer und wieder ein bissl Thymian vermischen. Man muss nur aufpassen, dass nicht zu viele Erdäpfel dabei sind, damit der Ziegenkäse auch schön durchkommt. Sonst wär’s ja auch unnötig, einen zu verwenden. Wenn man ihn nicht schmeckt.

Den Nudelteig auswalken, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine, die Füllung drauf verteilen und mit einer zweiten Schicht Teig verschließen. Die fertigen Ravioli in nicht ganz kochenden Salzwasser kochen und danach noch in ein wenig Knoblauchbutteröl mit Kräutern, Salz und Pfeffer durchschwenken.

Buon Appetito. Oder wie man so schön sagt – Schmalzeit!

Eure,

Ravioli mit Eierschwammerlfüllung. Selbstgemacht.

Lange lange wollte ich schon Nudeln selber machen. Und endlich ist es soweit. Der Tag ist gekommen. Ich hab mir sogar dafür eine Nudelmaschine gekauft. Eine ganz billige, falls ich doch nicht gut Nudeln machen kann. Und da ich ja so gerne Eierschwammerl habe, hab ich mich kurzerhand für Ravioli mit einer solchen Füllung entschieden. Und sie waren gar nicht mal so schlecht. Nein. Sie waren sogar –

Supergut.

Und eigentlich auch ganz einfach. Man braucht nur Zeit. Und Geduld. Und Kraft in den Oberarmen. Sonst nix.

Für den Teig nimmt man 400g Mehl. In diesen Melhberg macht man eine Mulde und gibt 4 Eier dazu, Salz und Kurkuma. Nun arbeitet man sich von außen nach innen und versucht, keine Eier von dem Mehlberg entfleuchen zu lassen.

Schwierig.

Nachdem man ein bis zwei Eier wieder von der Arbeitsfläche geklaubt hat, versucht man weiter, einen Teig hinzubekommen. Es wird. Mit der Zeit. Und mit angefeuchteten Händen. Dieser Tipp ist Gold wert. Wenn der Teig nicht mehr bröselig ist, sondern sich homogen anfühlt, wickelt man ihn in Frischhaltefolie und lässt ihn mal eine halbe Stunde ruhen. Hat ja auch so ein schweres Leben, so ein Teig. Zeit, um sich der Füllung zu widmen. Endlich.

Eierschwammerl mit Zwiebeln und Knoblauch gut anrösten. Es ist nicht schlecht, schon Erdäpfel gekocht zu haben. Brauchen wir nämlich, sobald die Eierschwammerl fertig angeröstet sind. Alles zusammen pürieren und mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie vermischen.

Wenn der Nudelteig sich lang genug ausgerastet hat, wird er in kleinere Stücke geteilt und durch die Nudelmaschine gewalkt, bis er ganz dünn ist. Dann in lange Bahnen schneiden, Füllung drauf, Deckel (Anmerkung: eine weitere Bahn) drauf, auseinander schneiden, Enden schön zusammendrücken, dass keine Füllung beim Kochen wieder rauskommt und ab ins kochende Wasser damit. Brauchen gar nicht lange. Also ingesamt braucht man schon lange. Aber das Kochen geht dann wenigstens schnell.

Wenn die Ravioli oben schwimmen, nochmal in der Pfanne in Olivenöl und Kräutern sowie ein paar Eierschwammerln, Salz und Pfeffer durchschwenken und servieren. Am besten noch mit Parmesan und ein bissl Trüffelöl anrichten. Ein Gedicht, ich verspreche es euch.

Mahlzeit von euer nun auch Raviolimachenkönnender

Mein Name ist Pesto. Pesto Genovese. Und Punkt.

Frieda liebt Nudeln. In jeglicher Variation. Egal wie, egal wo, egal wann. IMMER. Jetzt stellt sich die Frage, wer nicht. Berechtigte Frage, weil Nudeln einfach gut sind. Soulfood sozusagen. Und mit einem selbstgemachten Pesto sind sie sowieso ein Traum. Unvergleichlich, weil einfach gut. Besser als gekauftes Pesto. Merkt man, wenn man Pesto einmal selbstgemacht hat. Keine Hexerei, nicht viel Arbeit, Geschmacksexplosion. Also – tua ma wos:

Für ein gutes Pesto Genovese braucht man nicht viel. Ein Topf Basilikum, ein bis zwei Knoblauchzehen, Olivenöl, Parmesan, Salz und Pfeffer – rein in den Mixer – mixen – fertig. Eigentlich gebe ich ja auch noch immer angeröstete Pinienkernen dazu – bin aber drauf gekommen, dass es geschmacklich nicht viel verändert. Also hab ich beschlossen, dass ich sie nicht mehr brauch. Basta Pasta.

Nudeln diesmal separat kochen – keine geliebte One-Pot-Pasta – und mit dem Pesto vermischen. Eine gute Hand voll geriebenen Cheddar untermengen sowie die Schale einer Bio-Zitrone darüber reiben. Dieses Gericht ist so einfach, und doch so gut. Unbedingt die Zitrone dazu geben, da sie sooooooooooooooooooooooo viel am Geschmack beteiligt ist. Glaubt man nicht, ist aber so. Fusilli sind übrigens am besten dafür geeignet. Meiner Meinung nach. Weil das ganze Pesto in die vielen Nudelfalten reinrutschen kann. Lustiges Wort. Nudelfalten. Nudelzwischenräume. Nudelwindungen. Wie ist das politisch-korrekte Wort dafür? Egal, es schmeckt einfach. Und das ist die Hauptsache.

Buon appetito! Eure Frieda.

Herbst in der Küche.

Der Herbst ist da. Merkt man nicht nur in der Früh, weils frisch ist und man eine Jacke braucht. Nein, auch in der Küche zeigt sich der schöne Herbst in voller Pracht. Kürbisse, wohin das Auge reicht. Und somit auch in meiner One-Pot-Pasta.

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Das Rezept ist wirklich mehr als einfach. Und man braucht sogar wirklich nur einen Topf. Einen großen aber.

In diesen Topf schwitzt man in Olivenöl Zwiebel, Knoblauch, Chili, Salz, Pfeffer und Thymian zusammen mit einem in Würfel geschnittenen Hokkaido-Kürbis an. Also so richtig anschwitzen. Dünsten kann man es auch nennen. Dann kommt noch der Saft von einer halbe Zitrone dazu. Und wieder Salz. Ich mag Salz. Aber da geht auch wirklich einiges rein, warum auch immer.

Sobald alles gut weich ist, kann man jegliche Art Nudeln dazugeben und im entstandenen Sud mit köcheln lassen. Funktioniert wirklich. Und ist praktisch.

(Wie schon gesagt, nur ein Topf!!! Voll cool!)

Am Ende noch Parmesan dazu und mit karamellisierten Jungzwiebeln, Kürbiskernen und echtem, steirischen Kernöl anrichten. Nicht nur fürs Auge was Feines. Auch fürs Bauchi. Frieda mag das.