Schwarzes Hummus. Mit Kichererbsen.

Ein Hummus, das ist schon was Gutes. Und wenn man einmal eines selber gemacht hat, mag man nie wieder eines kaufen. Weil man weiß, was drin ist. Und weil, naja weil’s einfach besser schmeckt.  Die blanke Wahrheit, und nichts als die Wahrheit.

Und alles, was man dazu braucht, ist eine Dose Kichererbsen, einen Löffel Tahin, ein bissl Olivenöl, ein bissl Wasser, Salz, Pfeffer, Cumin und Knoblauch. Alles im Mixer vermischen homogenisieren und kosten. Wichtig. Sonst weiß man ja nicht, was man da Gutes gezaubert hat.

Aber wie jetzt?  Es soll ja ein schwarzes Hummus werden!

Rischtisch. Dafür nimmt man einfach ein – tadaaaa – schwarzes Tahin. Dann wird die ganze Geschichte schwarz. Oder eher grau. Was herrlich mit grünem Pesto Genovese oder auch mit violetten bzw. pinken Lebensmitteln harmoniert. Bei mir waren’s nur mit Chili angeröstete Kichererbsen. Ein Träumchen.

Mahlzeit!

Eure

Asiatisch-orientalische Buddha Bowl mit Summer Rolls.

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Lange Sommertage und laue Sommernächte. Hitzewellen und Lebensgefühl. Der Sommer macht Menschen glücklich. Und bringt einiges an Abwechslung auf den Tisch. Buntes Gemüse, wohin das Auge reicht. Womit man wunderschöne Summer Rolls machen kann. Sobald man die Schneidearbeit fertig hat, sind sie auch recht schnell gemacht. Und auch wenn es mal ein bisschen länger dauert – sie sind es wert. Versprochen.

Alles, was man dazu braucht, ist Reispapier, eine große Schüssel heißes Wasser und Gemüse in jeglicher Variation. Von der Jungzwiebel bis hin zum Radieschen kann alles dabei sein. Auch Fisch, Tofu oder Fleisch würde theoretisch passen. Wir machen jedoch immer die vegetarische Variante, weil sie einfach so gut ist. Violettes Basilikum, grüner Koriander, rosa Radieschen, gelbe und orangene Karotten, weißer Zeller und blassgrüne Jungzwiebeln waren diesmal mit dabei. So schön bunt. Herrlich.

Das Rollen ist an und für sich nicht so schwer, wenn man einmal den Dreh raus hat. Zuerst weicht man das getrocknete Reispapier in Wasser ein, nimmt es heraus und füllt es. Von allem ein bisschen. Dann noch ein bissl Dijonsenf drauf verteilen und einrollen. Ich liebe Dijonsenf. Kann überall rein. Und verleiht dieses gewisse Etwas. Mhmmm.

Dazu passt am Allerbesten eine Erdnusssauce. Selbstgemacht natürlich. Dafür erwärmt man Erdnussmus mit ein bisschen Wasser, Salz, Pfeffer und Chili. Fertig. Und wenn man noch dazu ein Erdnussmus mit ganzen Erdnüssen erwischt, wird sie noch besser. Oder man gibt dann einfach Erdnüsse noch mit dazu rein. Geht natürlich auch.

Damit unsere schöne asiatisch/orientalisch gemischte Buddha Bowl ihren Namen gerecht wird, muss noch ein Hummus her.

ICH LIEBE HUMMUS.

Und es ist wieder mal nicht schwer. Die Zutaten müssen einfach nur besorgt werden. Wir haben sie immer prinzipiell zuhause. Für den Fall der Fälle, dass man Lust auf Hummus bekommt. Eine Dose Kichererbsen mit ein bisschen Mandelöl, Salz, Pfeffer, Chili und einem großzügigen Löffel Tahin (auch Sesammus genannt) mit einem Stabmixer mixen. Ein bisschen Wasser hinzufügen, damit es cremiger wird und feeeeertig. Hummus vollendet. Eventuell ein bisserl Zitronensaft dazu geben. Wie man möchte.

Alles schön anrichten, ein kleiner Tomaten-Avocado-Jungzwiebel-Salat und eine Avocadorose dazu und fertig ist unsere Buddha Bowl. Zu gut um wahr zu sein. Lieblingsessen.

 

Eine Nacht in Marrakesh. Marokkanisch für Anfänger.

Frieda ist nach Marokko geflogen. Nicht wirklich. Keine Zeit. Aber gekocht hat sie wie in 1001 Nacht. Authentisch. Einfach. Gut.

Ein Anflug von spontaner Kreativität hat mich dazu verleitet, ein marokkanisches Menü mit Kichererbsen, Melanzani, Zimt und weiß der Kuckuck was zu machen. Einfach so, an einem Samstag Nachmittag. Und es ist zum Glück gelungen.
Angefangen hat alles damit, dass durch den Umzug die Tajine wieder gefunden wurde. Eine richtige, schöne, dunkelrote Tajine. Also musste sie natürlich auch mal wieder verwendet werden. Geboren war der marokkanische Abend. Fertig.

Doch noch nicht fertig. Was braucht man denn alles für ein marokkanisches Essen? Zettel her, aufschreiben. Minze muss mit, und Couscoucs. Und Melanzani. Und Zimt auch noch, Los geht’s.

Zuerst widmen wir uns der Tajine. Zwiebel, Melanzani, ein paar Tomaten, Kichererbsen aus der Dose, Knoblauch, Ingwer, Salz, Pfeffer, Petersilie, Zimt, Cumin und Paprikapulver in Olivenöl anschwitzen und köcheln lassen. Eventuell ein bissl Wasser mit dazu geben, damit ein schöner Sud entsteht. Während diese Geschichte mal zu einer Geschichte wird, müssen wir der Tajine ein bisschen Zeit geben. Soll ja gut werden. Also anderen Sachen widmen.

Ein typisches Minzjoghurt muss auch her – als Kontrast zum würzigen Couscous. Ganz einfach. Minze, Joghurt, Salz,
Pfeffer, Chili und ein bisschen Limettensaft. Herrlich.

Weiter geht’s. Den Rest von der Melanzani in Sesamöl mit Salz, Pfeffer und Zimt mit ein paar Kichererbsen durchrösten. Auch fertig. Geht ja schnell.

Next. Paprika, Zwiebeln, Tomaten und Petersilie so klein wie nur irgendwie möglich schneiden. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen. Bringt echt eine gute Frische rein. Auch schon fertig, ein Wahnsinn.

Jetzt zum bis daher aufwendigsten Teil. der aber eigentlich gar nicht so aufwendig ist. Das Hummus. Eine meiner Lieblingsspeisen. Könnt mich manchmal reinlegen. Und selbstgemacht ist es, insofern man alles zuhause hat (oder eben extra einkauft) auch recht schnell und schmeckt echt super. Und man ist stolz, weil man etwas selbstgemacht hat. Stärkt
das Ego. Man nehme Kichererbsen aus der Dose, würzt mit Knoblauch, Salz und Pfeffer, gibt ein bisschen Sesammus – Tahin genannt – hinzu und mixt alles so richtig schön durch. Nach und nach gibt man Olivenöl dazu, bis eine homogene Masse entsteht. Fertig. Und es schmeckt köstlich.

Nachdem ich mit Brotbacken leider nicht wirklich Erfahrungen habe und wahrscheinlich nur ein Unglück geschehen würde, wenn ich mich daran machen würde, Naan – was zwar indisch ist, aber trotzdem gut dazu passt – selbst zu backen, hab ich eines zum Aufbacken gekauft. Also, Brot in den Ofen, noch schnell zur Tajine, abschmecken, den Couscous dazugeben und alles schön vermischen.

Jetzt sind wir eigentlich wirklich fertig. Und Frieda hat es wirklich geschmeckt. Marrakesh, it was a pleasure!