Frieda in Salzburg.

Es ist ruhig um die kleine Frieda geworden. Sooooo viel hat sich getan…neue Wohnung, Wintereinbruch, keine Reisen, müde sein und viel schlafen. Wie ein kleines Murmeltier, das Winterschlaf macht.

Aber jetzt hat sich das endlich wieder geändert. Frieda is back. Frieda reist wieder. Frieda macht wieder brav in ihrem Blog weiter. Frieda freut sich drauf. Und fängt gleich mal mit einem kleinen Kurztrip nach Salzburg an.

Es ist früh. So früh, als ob man arbeiten gehen muss. Naja, ein bissl später schon, aber nicht viel. Aber das macht diesmal nix, und das hat einen Grund. Wir fahren nach Salzburg , zum Mozart. Und zu den Mozartkugeln. Und zu den Millionen von Chinesen, Japanern und Koreanern. Ni hão sag ich da nur.

Nachdem wir schon eine wunderschöne Schneelandschaft mit dem Zug durchquert haben – ja richtig, wir fahren Zug, und es ist super – machen wir große Augen, weil die Stadt Salzburg unter einer märchenhaften Schneehaube liegt. Alles ist so friedlich und ruhig, als wären wir in einem kleinen Kaff im Nirgendwo. Aber wir sind in Salzburg. Und wollen was sehen. Also los.

Der Mirabellplatz hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Winter in Salzburg ist wirklich wie im Märchen. Verschneit, geheimnisvoll und viele schöne Ecken zu entdecken.

Nach einigen Metern herumstapfen sind wir in der Linzergasse angekommen und freuen uns über die süßen, kleinen Gassen mit Geschäften und der schönen Kulisse der Altstadt. Bis uns kalt wird. Richtig kalt. Trotz Ohrenwärmern. Frieda sucht also ein Café. Frieda findet kein Café und setzt sich dafür ins Ludwig. Ludwig hat Burger und macht ganz auf American Diner, was Frieda mag. Volltreffer. Also kein Kaffee sondern halt Essen. Macht nix, wir sind ja nicht so.

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UND DIESER BURGER WAR
EIN WAHNSINN.

Ich möchte meinen, dass das der beste Burger war, den ich jemals gegessen hab. Ehrlich. Wer in Salzburg ist, muss unbedingt dieses Lokal ausprobieren.

Ludwig. Geheimtipp. Merken.

Und außerdem gibt es dort ein Bierol. Bier in einem Weinglas. Wie ein Aperol. Nur Bier. Sachen gibt’s.  Und alle sagen, Wien ist anders.

Nach gefühlten Stunden, die wir dort verbracht haben, haben wir uns wieder in die Kälte gewagt und uns auf die Suche nach der Getreidegasse gemacht. Zum Wolferl. Und haben es dank der vielen Asiaten auch direkt gefunden. Ein Wahnsinn. Ich wär ja direkt dran vorbei gegangen. Wenn nicht ein Auflauf von Kamerageklicke zu vernehmen gewesen wäre. Naja. Ich habs ja auch fotografiert. Ertappt. Weiter geht’s. Nachdem wir einen wunderschönen kurzen Spaziergang entlang der Salzach mit Blick auf die Festung Hohensalzburg genossen haben, war uns wieder kalt. Aufwärmen war angesagt. Drinnen. Mit einem Tee geht sowas gut. Oder Kaffee. Oder Suppe. Oder eben Bier.

Zum Abschluss sind auch noch Mozartkugeln ins Einkaufswagerl gehüpft. Wie ein Tourist. China wäre stolz auf mich.

Frieda isst Schokolade bei Zotter.

Schokolade. Schokolade, wohin das Auge reicht. Schokolade in flüssiger Form, in fester Form, in weiß, braun und schwarz, mit Nüssen, Früchten und Krokant, mit Karamell und Zimt. Alles voller Schokolade. Weil Schokolade toll ist. Frieda weiß das, und zum Glück weiß das Herr Zotter auch. Und hat ein Paradies aus Schokolade und Nougat in die schöne Steiermark gebaut, wo man mit tausenden anderen Besuchern das flüssige Gold in jeglicher Form probieren kann. Sehr interessant ist auch der sogenannte Friedhof der Ideen, wo jene Kompositionen, die entweder keine Resonanz gefunden, die nicht umsetzbar, zu teuer oder einfach nur grauslich waren, einen Grabstein bekommen haben. Okay, ein bisschen makaber. Aber auch lustig. Peanuts & Ketchup oder ZimtGrammel haben dort Grabsteine. Zurecht, meint Frieda. So, jetzt geht’s aber los.

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Doch noch nicht. Erst ein Film. Grummel.

Erst nachdem wir den exakt 23-minütigen Dokumentationsfilm über die Herkunft des verwendeten Kakaos gesehen haben, durften wir endlich mit Löffeln bewaffnet an die Schokolade. Gang für Gang hat sich Frieda durch Schokolade und flüssigen Nougat gekämpft, mühevoll alles durchprobiert bis sie zu dem Entschluss gekommen ist, dass Schokolade nicht ihr Fall ist.

Spaß.

img_1606Ist natürlich Blödsinn, Frieda liebt Schokolade, und zwar wirklich immer. Auch nach gefühlten tausend Kilo probiertem Gut ist Frieda immer noch nicht der Ansicht, dass Schokolade blöd ist. Ganz im Gegenteil. Schokolade ist toll. Und Zotter ist am tollsten. Findet Frieda auf jeden Fall. Weil Zotter alles Gute in einem Betrieb verbindet. Und bio ist. Und fairtrade Schokolade herstellt. Und sogar die Kakaobohne selbst röstet. Und weil wir Herrn Zotter höchstpersönlich sogar gesehen haben.

Ein Glück, dass Zotter auch einen Shop am Ende der Route hat, wo man schön viel Geld ausgeben kann, weil man die hunderten Sorten natürlich alle auch zuhause haben möchte. Ganz für sich alleine. Frieda kann jetzt jeden Tag für den Rest des Jahres Schokolade essen. Frieda ist glücklich.

Anekdote am Rande: Zotter hat auch einen Streichelzoo. Frieda hat ein kleines Pferd gestreichelt. Okay, es ist ein essbarer Tiergarten (heißt wirklich so, hab nicht ich mir ausgedacht). Hab mir aber gedacht, dass Streichelzoo sich netter anhört. Pferd war süß. Frieda ist glücklich.

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#zotter #friedafühltsichwohl #schokolade #lieblingsort #minipferd #fairtrade #beantobar #bio

Frieda in Graz.

Frieda hat noch nicht genug vom Urlaub und ist nun in Graz. Im wunderschönen Graz – eine Stadt wie aus dem Bilderbuch geschnitten. Aus einem mittelalterlichen, auf Papyrus gezeichneten. Oder auf steirischem Pergament. Klingt wahrscheinlicher, da in Graz bestimmt keine Ägypter waren. Naja.

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img_1488fullsizerender-9Nichtsdestotrotz. Wir residieren im spektakulären Schlossberghotel – das Kunsthotel (bitte ja nicht vergessen!), was seinen 4 Sternen absolut alle Ehre macht.

Die Lage am Fuße des Schlossberges ist schon mal nicht so schlecht. Gut, weiter im Text. Das Hotel selbst besticht mit einem Mix aus altertümlichen Charme und kunstvollen Gemälden, wird jedoch von einem wahnsinnig gut arrangierten Dachgarten bzw. mehreren Terrassen UND einem kleinen Pool über den Dächern von Graz gekrönt. Siehe Bild. Graz ist schön.  Das steht nun schon fest.

Einige gelbe Muskateller später und um einige Grazerfahrungen und Eindrücke reicher, lassen wir den Abend bei einem typisch steirischen Abendmahl ausklingen. Orientalisch. So kunterbunt wie Graz selbst. Yemek!

Tag 2 im wunderschönen Graz beginnt. Ganz ohne Muskelkater. Ein Traum, so ein Leben ohne Muskelkater. Das müssen wir jedoch gleich wieder ändern, da der Grazer Uhrturm am heutigen Programm steht. Stiegen. 260 Stiegen inklusive (was übrigens nicht an der Infotafel erwähnt wird) einigen steilen Wegen, die bestimmt nochmals mindestens 50 Stufen wären. Also um die 300 Stiegen. Pff.

img_1539Gestärkt mit einer steirischen Eierspeis am Fuße des Uhrturms in einem süßen, kleinen Hipster-Café namens Graf Leopold steigen wir gen Himmel empor und haben unser heutiges Sportprogramm (Scherz, es gibt kein tägliches Sportprogramm) abgehackt. Oben angekommen werden wir für unsere Mühen mit einem atemberaubenden Blick über Graz belohnt. Was soll man dazu fullsizerendernoch sagen. Verliebt in Graz eventuell. Mit Sicherheit sogar.

Nach einem zweiten Frühstück – na gut, einem Kaffee – in einem ebenso coolem Lokal an einer unglaublich beneidenswerten Location direkt beim Grazer Uhrturm mit einem wunderschönen Blick über die Dächer von Graz, machen wir uns wieder für den Abstieg bereit und flanieren durch die mittelalterlichen Seitengassen der Grazer Innenstadt.

Der Nachmittag findet dank der sommerlichen Temperaturen und mitgenommenen Bier am hoteleigenen Pool statt, wo wir zum Glück noch zwei freie Liegen ergattern konnten. Dank des nicht wirklich vorhandenen Schattens musste Frieda ihr Bier in der Sonne stehen lassen und hat nun eine weitere tolle Idee für Weihnachten. Frieda mag jetzt nämlich Glühbier. Nein, kein Spaß. Ernsthaft. Mhmm.

Nach einigen Runden im Pool – Runden sind übertrieben, Stehparties wohl eher – knurrt mal wieder der Magen und lässt uns zur schier unendlichen Suche nach einem passenden Lokal aufbrechen. Letztendlich werden wir fündig und kehren ins Dreizehn ein, wo wir auch den letzten Abend bei gutem Essen ausklingen lassen. Burger und Bier, das lob ich mir.

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#visitgraz #friedafühltsichwohl #verliebtingraz

Frieda im österreichischen Alpinhotel Pacheiner.

Frieda macht endlich wieder Urlaub. Diesmal sind wir im wunderschönen Alpinhotel Pacheiner  – ganz weit oben auf einem Berg. Dem Ossiachberg, wie mir meine iPhone-Mediathek heute berichtet hat. (Anmerkung am Rande: Geographie ist nicht so meins).

Tag 1. Nachdem wir mit Umwegen – und mit Umwegen meine ich Umwege, die eineinhalb Stunden lang waren, weil die Hauptverbindung zum Hotel gesperrt war – beim Hotel angekommen sind, hat uns ein unglaublich schöner Ausblick nach Betreten des Zimmers geboten und uns für die doch recht turbulente Anreise entschädigt. Ein Blick direkt ins wunderschöne Tal. Das Hotel liegt nämlich direkt auf der Gerlitzen und hat – Achtung – einen Infinity Pool mit atemberaubenden Blick. Wunderschön. Mehr kann man dazu wirklich nicht sagen, weil man von so viel natürlicher Schönheit einfach baff ist.

Zimmer bezogen, ab in den Wellnessbereich. Also eigentlich in den Pool. Und in Richtung Ende der Welt schwimmen. Schön.

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Nach einer kleinen Ruhesession meldet sich mein Magen mittels ungutem Knurren zurück und macht mir klar, dass es zum Glück schon Zeit für’s Abendessen ist. 5-Gänge-Menü, inklusive. Yeah. Ab ins Restaurant.

Nach einer Schafskäseterrine auf Tomatensalsa und einem Maisschaumsüppchen genießen wir unseren Hauptgang und vollenden das Menü mit mit Zitronensabayone überbackenen Heidelbeeren. Und sind wieder mal bis zum Anschlag voll.

Als wir wieder am Zimmer ankamen, bot uns ein wunderschöner Blick von unserer Panoramaterrasse direkt auf das Lichtermeer von Villach. Doch dieser Moment ist allein in der Erinnerung vorhanden.

Weil das iPhone sowas einfach nicht kann.

Tag 2. Frieda hat Kühe gesehen. Und so gut wie gestreichelt. Frieda, das Stadtkind, weiß nun mit voller Sicherheit, dass Kühe nicht lila, jedoch sehr schüchtern sind, da sie sich sehr geziert haben, einen Schnappschuss mit ihnen zu machen. Trotzdem hat’s am Ende funktioniert.

Das Kuherlebnis wurde mit einem wunderschönen Wandererlebnis untermalt und hat in einer windigen Sessellift-Fahrt zurück zum Hotel geendet, wo nun endlich wieder Wellness und Entspannung am Tagesplan stehen durften. Zu recht, da wir schon vor Wanderstart einen heftigen Schaukelkurs eingelegt und somit genug Bewegung für den heutigen Tag erreicht hatten.

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Tag 3. Muskelkater. Ganz schlimmer Muskelkater. An Stellen, wo man gar nicht gewusst hat, dass überhaupt Muskeln vorhanden sind, die beansprucht werden können. Frieda ist wandern einfach nicht gewohnt. Wie auch, wohnt ja auch in Wien. Der heutige Tag wird also vom Muskelkater dominiert. Wird leider nichts aus der zweiten Wanderung. Da kann man nix machen.

IMG_1353Kleine Anekdote zum gestrigen Abendprogramm: eigentlich wollten wir uns die hoteleigene Sternwarte anschauen, woraus leider nur ein eineinhalbstündiger Vortrag über unser Sonnensystem wurde, da keine Sterne am Himmel waren. Glaubt man nicht, ist aber so. Bin jetzt ausgebildeter Astronom. Cool.

Noch kleinere Anekdote zum gestrigen Essen: nicht alles, was nach Schokolade bei einem Dessert aussieht, ist auch Schokolade. Sondern oft Balsamico. Mahlzeit!

Da Frieda ja einen Muskelkater hat, darf sie heute in den Pool, zum Entspannen, damit der Muskelkater schnell wieder weg geht. Wandern kann man auch noch später. Eventuell. Unter Umständen. Irgendwann.

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Außerdem ist’s im Pool sowieso viel schöner. Oder?