Schwarzer Heilbutt. Pesto.

Frieda ist wieder daaaaa. Aber nicht schon wieder auf Reisen, wie es irgendwie wirkt, sondern in der Küche. Auf einer kulinarischen Reise sozusagen. Und zwar auf einer ganz besonderen.

Dieses Gericht ist so unfassbar gut, dass wir es ein paar Tage danach gleich nochmal gekocht haben. Und gar nicht so schwer und aufwendig, obwohl es optisch wirklich gut gelungen ist. Und geschmacklich vor allem. Also, geh ma kochen.

An und für sich besteht das Gericht aus einem einfachen Erdäpfelpüree mit einem Pesto, einem guten Fisch und einer Art Mayonnaise. Mayonnaise? Whaaat? Warum des?

Weil diese blöde Mayonnaise einfach der Wahnsinn ist.

Wirklich. Man muss sie mal probiert haben, um zu urteilen. Ich bin überhaupt kein Mayonnaise-Fan, aber selbstgemacht und auf diese spezielle Art und Weise verfeinert haut sie einen regelrecht von den Socken.

So. Püree. Erdäpfel in der Schale – oder schon ohne – kochen. Während die kleinen Schätze köcheln, kann man schon mal das Pesto machen. Basilikum mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mixen. Da wir ein recht dünnes Pesto wollen, gebe ich keinen Parmesan und auch keine Pinienkerne dazu. Braucht man nicht. Weiter gehts mit der Mayo. Furchtbares Wort irgendwie. Mayonnaise. Man nehme einen Eidotter und rührt mit einem Schneebesen und ständigem Schlagen Haselnussöl ein. Man merkt, wie die Geschichte langsam emulgiert und dicker wird. Salzen und pfeffern und am Schluss etwas vom Pesto untermengen. Fertig.

Mittlerweile kann man sich auch schon um den Fisch kümmern. Am besten wird er, wenn man ihn dämpft. Findet Frieda. Und hat sich deshalb so einen asiatischen Bambusdämpfer gekauft, der schon für viele Fischdämpfungen herangezogen wurde. Wenn die Erdäpfel gar sind, schälen (natürlich nur, wenn man sie in der Schale gekocht hat), zerstampfen, salzen, pfeffern und muskatieren mit Muskat würzen und eeeeventuell mit ein bissl Wasser strecken, damit es cremiger wird.

Und so kann man herrlich auf Butter und Milch in einem Püree verzichten. Man schmeckt keinen Unterschied. Sagt Frieda. Und ich find das übrigens auch.

Zu guter Letzt wird angerichtet. Lieblingsbeschäftigung. Zuerst wird das Püree mittig platziert, danach das Pesto rundherum angerichtet, der nur mit Salz, Pfeffer und Thymian gewürzte Fisch oben drauf drapiert und ganz am Schluss ein paar – entschuldigt bitte das Wort – Kleckse von der Mayo (es wird nicht besser) darauf verteilen. Ein paar Kräuter zum Schluss und fertig ist eines der besten Essen, dass ich jemals gegessen habe. Eigentlich so einfach, aber so verdammt gut.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure,

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