Thailändisch für Anfänger.

Frieda hat ein bisschen gebraucht, um ihren ersten Beitrag zu schreiben – muss ja auch etwas ganz Besonderes werden!

Thailändisch kochen bedeutet meistens viele Zutaten. Ich meine sehr viele Zutaten. So viele, dass man meistens schon nach Lesen des Rezeptes keine Lust mehr hat, die Dinge überhaupt in Geschäften zu suchen, geschweige denn zu kaufen. Doch die nach stehenden Gerichte sind eigentlich ganz einfach, brauchen nicht viele Zutaten, schauen und schmecken aber trotzdem ganz im Thai-Style – nussig, scharf, cremig und knackig- und noch dazu ganz vegetarisch und in diesem Fall sogar vegan.

Angefangen haben wir mit selbstgemachten, sommerlich-leichten Summer Rolls als Vorspeise, Einfach, schnell, gut. Naja, schnell nicht so. Einfach nur, wenn man fein schneiden kann. Aber gut sind sie ohne Zweifel! Man braucht Reispapier, das man einmal im Asia-Shop oder teilweise auch in gut sortierten Supermärkten kaufen muss, dann aber ein Leben lang daran zerren kann, weil gefühlte tausend Blatt in einer Packung zu finden sind. Dieses schöne Reispapier muss man vor Gebrauch kurz in warmen Wasser einweichen, danach schön auflegen und mit fein geschnittenen Gemüse, Senf und Salatblättern füllen und danach ganz fest zusammenrollen. Serviert werden sie mit einer einfachen Sojasauce und einer scharfen Chilisauce

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Weiter geht’s im Programm. Eigentlich schon satt, aber diese Hauptspeise darf man sich absolut nicht entgehen lassen. Thai-Nudeln in einer scharfen, cremigen Erdnusssauce mit Gemüse. Ein Traum. Ein Wahnsinn. Unglaublich gut. Und einfach! 😉

Fein geschnittener Knoblauch, Ingwer, Koriander, Jungzwiebeln, Salz, Pfeffer und Chili in Sesamöl anbraten. Danach kommen die Reste des fein geschnittenen Gemüses, welches immer übrig bleibt, wenn Summer Rolls im Spiel sind, da man für ca. 30 Rollen schneidet und am Ende vielleicht 8 Stück macht, zum Einsatz. Rein in die Pfanne. Nach abermaligen Anschwitzen kommt nun die Hauptzutat zum Einsatz – tadaaaa – es ist das Erdnussmus. Pures, reines Erdnussmus. Rein damit, zusammen mit etwas Milch bzw. Pflanzenmilch anrösten und auflösen lassen. Höchstwahrscheinlich muss mit Wasser gestreckt werden, da die Sauce sehr schnell eindickt 😉 Nachdem die Thai-Nudeln separat kurz gekocht haben, werden beide Topfinhalte miteinander vermischt und angerichtet. Mahlzeit!

Thai Nudeln

Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, gibt es auch noch eine Nachspeise – diesmal etwas ganz Besonderes.

Eis.

Selbstgemacht.

Selbstgemachtes Erdnussbutter-Eis mit Nusstopping.

Was muss man dazu noch groß sagen. Banane, Kokosmilch, Ahornsirup, Erdnussmus, Zimt und Tonkabohne mixen und in der Eismaschine rühren lassen. Wow.

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