Frieda im österreichischen Alpinhotel Pacheiner.

Frieda macht endlich wieder Urlaub. Diesmal sind wir im wunderschönen Alpinhotel Pacheiner  – ganz weit oben auf einem Berg. Dem Ossiachberg, wie mir meine iPhone-Mediathek heute berichtet hat. (Anmerkung am Rande: Geographie ist nicht so meins).

Tag 1. Nachdem wir mit Umwegen – und mit Umwegen meine ich Umwege, die eineinhalb Stunden lang waren, weil die Hauptverbindung zum Hotel gesperrt war – beim Hotel angekommen sind, hat uns ein unglaublich schöner Ausblick nach Betreten des Zimmers geboten und uns für die doch recht turbulente Anreise entschädigt. Ein Blick direkt ins wunderschöne Tal. Das Hotel liegt nämlich direkt auf der Gerlitzen und hat – Achtung – einen Infinity Pool mit atemberaubenden Blick. Wunderschön. Mehr kann man dazu wirklich nicht sagen, weil man von so viel natürlicher Schönheit einfach baff ist.

Zimmer bezogen, ab in den Wellnessbereich. Also eigentlich in den Pool. Und in Richtung Ende der Welt schwimmen. Schön.

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Nach einer kleinen Ruhesession meldet sich mein Magen mittels ungutem Knurren zurück und macht mir klar, dass es zum Glück schon Zeit für’s Abendessen ist. 5-Gänge-Menü, inklusive. Yeah. Ab ins Restaurant.

Nach einer Schafskäseterrine auf Tomatensalsa und einem Maisschaumsüppchen genießen wir unseren Hauptgang und vollenden das Menü mit mit Zitronensabayone überbackenen Heidelbeeren. Und sind wieder mal bis zum Anschlag voll.

Als wir wieder am Zimmer ankamen, bot uns ein wunderschöner Blick von unserer Panoramaterrasse direkt auf das Lichtermeer von Villach. Doch dieser Moment ist allein in der Erinnerung vorhanden.

Weil das iPhone sowas einfach nicht kann.

Tag 2. Frieda hat Kühe gesehen. Und so gut wie gestreichelt. Frieda, das Stadtkind, weiß nun mit voller Sicherheit, dass Kühe nicht lila, jedoch sehr schüchtern sind, da sie sich sehr geziert haben, einen Schnappschuss mit ihnen zu machen. Trotzdem hat’s am Ende funktioniert.

Das Kuherlebnis wurde mit einem wunderschönen Wandererlebnis untermalt und hat in einer windigen Sessellift-Fahrt zurück zum Hotel geendet, wo nun endlich wieder Wellness und Entspannung am Tagesplan stehen durften. Zu recht, da wir schon vor Wanderstart einen heftigen Schaukelkurs eingelegt und somit genug Bewegung für den heutigen Tag erreicht hatten.

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Tag 3. Muskelkater. Ganz schlimmer Muskelkater. An Stellen, wo man gar nicht gewusst hat, dass überhaupt Muskeln vorhanden sind, die beansprucht werden können. Frieda ist wandern einfach nicht gewohnt. Wie auch, wohnt ja auch in Wien. Der heutige Tag wird also vom Muskelkater dominiert. Wird leider nichts aus der zweiten Wanderung. Da kann man nix machen.

IMG_1353Kleine Anekdote zum gestrigen Abendprogramm: eigentlich wollten wir uns die hoteleigene Sternwarte anschauen, woraus leider nur ein eineinhalbstündiger Vortrag über unser Sonnensystem wurde, da keine Sterne am Himmel waren. Glaubt man nicht, ist aber so. Bin jetzt ausgebildeter Astronom. Cool.

Noch kleinere Anekdote zum gestrigen Essen: nicht alles, was nach Schokolade bei einem Dessert aussieht, ist auch Schokolade. Sondern oft Balsamico. Mahlzeit!

Da Frieda ja einen Muskelkater hat, darf sie heute in den Pool, zum Entspannen, damit der Muskelkater schnell wieder weg geht. Wandern kann man auch noch später. Eventuell. Unter Umständen. Irgendwann.

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Außerdem ist’s im Pool sowieso viel schöner. Oder?

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