Das Klee. Mein Lieblingsrestaurant am Hanslteich.

Wenn man über das Klee schwärmt, fliegen oft Fragezeichen über den Köpfen. Nicht viele kennen es, aber jene, die schon mal in den Genuss dieses exquisiten Restaurants gekommen sind, lieben es. Eine wunderschöne Location, inmitten des Wienerwaldes, an einem kleinen Teich gelegen. Ein Paradies. Auch für Gelsen, aber da muss man durch. Es ist einfach zu idyllisch dort.

Abgesehen von dem schönen Ambiente, gibt es eine fantastische Küche, mit allem, was das Herz begehrt. Egal ob Vegetarier, Fleischliebhaber oder Fischfreund – alle kommen auf ihre Kosten. Die kleine, aber sehr feine Karte, variiert mit den Jahreszeiten und ist saisonal abgestimmt. Der Service ist mehr als gut, sodass man ungezwungen merkt, in einem etwas besseren Lokal zu sein. Der perfekte Ort, um einen Sommerabend mit gutem Essen ausklingen zu lassen.

Man vergisst, in Wien zu sein. Und doch ist man es. Sowas mag ich. Das ist einer der Gründe, der das Klee zu einem meiner liebsten Restaurants macht. Man fühlt sich wohl dort. Und das Essen ist im Sommer als auch im Winter ein Gaumenschmaus.

Klee am Hanslteich. Amundsenstraße 10. 1170 Wien. Hier gehts zur Reservierung.

Lasst es euch gut gehen!

Die Ufertaverne.

Wer in Wien lebt und diese Stadt liebt wie keine andere, der kommt nicht daran vorbei, die schönen Flecken der Stadt mit allen Sinnen aufzusaugen und immer nach neuen, lebenserfüllenden Flecken zu suchen. So ist es mir mit der Ufertaverne ergangen, die immer wieder im Sommer mit ihrem Urlaubsflair und sehr gutem Essen auftrumpft.

An der schönen alten Donau gelegen, mit eigenem Bootsverleih, sitzt man direkt am Wasser und isst die beste Fischplatte, die Wien zu bieten hat. Wenn man Glück hat. Also, dass man direkt am Wasser sitzt. Die Fischplatte ist immer gut. Ohne Reservierung ist in den Sommermonaten jedoch großes Glück notwendig, noch einen schönen Tisch zu bekommen. Aber dann reserviert man halt. Wenn man’s weiß. Ich muss gestehen, noch nie etwas anderes als die berühmte Fischplatte gegessen zu haben. Weil sie so gut ist. Wirklich wirklich gut. Nur alleine ist dieses Fischungetüm leider nicht zu überwältigen. Ist ja auch für zwei Personen. Mindestens. Mit Zander, Lachs, Miesmuscheln, Garnelen und Tintenfischen lässt es jedes Fischliebhaberherz höher schlagen.

Unbedingt einen Besuch wert. Ein Lokal, wo man sich wie am Meer fühlt. Wo man einen schönen Sommerabend mit einem Glas Wein am Wasser ausklingen lassen kann. Und die Welt rund herum vergessen kann. So schön kann’s sein.

Die Ufertaverne. An der unteren alten Donau 186. 1220 Wien. Hier geht’s zur Reservierung.

Frieda isst das beste Sushi im Mochi.

Frieda liebt Sushi. Und Frieda kann viel Sushi essen. Frieda war im Mochi – und es war genial. Für alle, die das Mochi (noch) nicht kennen: ein Fusion-Sushi-Lokal im schönen 2.Bezirk, gleich neben dem Café Ansari. In bester Lage sozusagen. Und so klein. Und so wenige Plätze. Also reservieren.

img_1907

Wir haben die halbe Speisekarte durch probiert und waren von allen Gerichten restlos begeistert. Die Aufmachung, das coole „Ich-Bin-In-Einem-Super-Hippen-Lokal-In-New-York“-Feeling und vor allem der Geschmack sind ein Erlebnis für alle Sinne. Geschmackssinn vor allem. Logisch.

Wenn man Trüffel mag – Anmerkung: Frieda LIEBT Trüffel – dann muss man unbedingt die so benannte Dana-Roll essen. Ein Wahnsinn ist die. So trüffelig, so Umami, so cremig, so WOW. Ein absolutes Erlebnis, und ich verspreche nicht zu viel. Man muss es einfach ausprobieren. Es wird sich lohnen. Versprochen.

#bestessushiderstadt #friedafühltsichwohl #trüffel #foodporn #verliebtinwien

Mochi. Praterstraße 15. 1020 Wien. Hier geht’s zur Reservierung.

Frieda und der Sommer.

img_1638Frieda mag den Sommer. Frieda mag aber auch den Frühling, Herbst, und den Winter – naja Winter ist übertrieben, Dezember wegen Weihnachten oder wenn der erste Schnee fällt. Aber der Sommer ist doch etwas ganz Besonderes. Frieda fühlt sich freier, lebendiger und darf länger munter bleiben. Kann sie auch, ist ja länger hell. Und nun ist es sicher – der Herbst klopft an. Und damit ist es an der Zeit, die letzten Monate nochmals Revue passieren zu lassen und in Erinnerungen an den schönen Sommer in Wien zu schwelgen.

Wien hat so viel zu bieten. Nicht nur im Sommer natürlich, aber vor allem dann. Unglaublich viele schöne Plätze zum Verweilen, zum Trinken und Genießen, zum Spazieren und Flanieren. Wien ist anders. Und das ist toll.

105Einige neue Lokale sind die letzten Monate durchprobiert worden. Frieda mag Essen. Frieda wird bestimmt mal zu Essen werden, wenn sie nicht endlich aufhört damit, so viele gute Restaurants zu testen.

Wenn die Stadt erwacht und sich die Straßen, auch am Abend, wieder mit Menschen füllen, ist Wien erst so richtig schön. Egal wo man hinschaut, überall findet man Lokale und Plätze zum Trinken, Essen und einfach nur Sitzen. Der Donaukanal ist da ein ganz heißer Tipp. Die richtige Mischung einfach. Frieda mag das. Egal ob Hermann Strandbar, wo man schöne Tage richtig gut im Sand am Liegestuhl mit einem Cocktail ausklingen lassen kann, oder das Glacis Beisl beim MQ mit seinem richtig coolen Gastgarten lassen keine Wünsche offen.

Abseits vom Essen kann man natürlich noch viel mehr macheimg_0793n. Wie zum Beispiel Grillen. Gut. In Wien ohne Balkon – und auch mit – geht das nicht so gut. Aber wenn man zum Grillen eingeladen ist. Bei lieben Freunden oder der Familie. Dann kann man echt tolle Sachen machen. Unter anderem Zupfbrot. Mhmm.

Sonnenaufgänge anschauen zählt auch zu einer wirklich schönen Erinnerung an diesen Sommer. Der Cobenzl eignet sich hervorragend dafür, wie Frieda gemerkt hat. Der Ausblick um kurz nach 6 Uhr morgens ist wirklich unbezahlbar. Weinberge und im Hintergrund die noch schlafende Stadt. Unvergesslich.

img_1639

img_1642Weiter geht’s im Text. Prater. Und das Praterfest, mit Feuerwerk. Und Achterbahn fahren. Und Geisterbahn fahren. Nein, keine Geisterbahn. Zu Gruselig. Aber Achterbahn fahren, mit ganz ganz ganz viel ungesundem Essen. Und dann einen mulmigen Magen haben. Gehört genauso zum Sommer wie Freiluftkonzerte in der Arena. Gregor Meyle im Regen auf der Wiese. Schön. Frieda mag das auch.

Und was wir absolut nicht vergessen dürfen, wenn wir an den Sommer zurück denken, iiiiiiiist?

Das Nörgeln. Über das Wetter nörgeln. Es ist immer jedem zu heiß und wenn es nicht mehr heiß ist, fragt wirklich ein Jeder, wo der Sommer eigentlich ist. Und meiner Meinung nach war dieses Jahr genau das richtige Ausmaß an Sommer. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eine gute Mischung einfach. Sodass wir uns jetzt nach der ersten Herbstwoche schon wieder auf nächstes Jahr freuen.

#endofsummer #friedamagdenherbstaberauch #friedaisttrotzdemwehmütig

 

Café Ansari

Wenn man am Sonntag schön frühstücken gehen möchte, am besten in einem hippen, aber doch noch recht unscheinbaren Grätzl von Wien, dann geht man ins Ansari. Ins Café Ansari. Ins Café Ansari auf der Praterstraße. Das georgische Lokal besticht mit seinen authentischen und gut zusammen gestellten Frühstücksangeboten, die in eine orientalische Welt eintauchen lassen.

image

imageDa sind wir nun also. Tisch bereits vor Wochen reserviert und doch keinen Platz im Garten ergattert. Mist. Aber das mindert das tolle Frühstück keineswegs.

Wir bestellen uns die halbe Speisekarte durch, schön alles einfach auf dem Tisch drapiert und legen los.

image

Das orientalische Frühstück mit Hummus, Tomatensalat, Sesam und Käse, vervollständigt mit Pita-Brot ist wie immer ein Traum – dazu ein Omelett mit Tomaten, Käse und Basilikum und ein Josephbrot mit gesalzener Butter, Radieschen und Granatapfelkernen…was soll man dazu noch sagen.

Naja, zu viel war’s mal wieder. Aber gut. Sehr gut sogar.

Café Ansari. Praterstraße 15. 1020 Wien. Hier geht’s zur Reservierung.