Kürbissuppe. Mit Kernöl.

Obwohl es momentan ja eigentlich noch sehr schön ist – also so sommermäßig schön – merkt man doch schon, dass der Herbst in ganz großen Schritten naht. Und Herbst bedeeeeeeuteeeeeet

Kürbiszeit.

Das nächste Gemüse, was ganz weit oben auf der Liste meiner Lieblingsgemüsesachen steht. Weil man einfach so viel damit machen kann. Egal ob Suppe, Nudeln, Gnocchi, aus dem Rohr, in einem Curry, als Pommes. Alles kann man daraus machen. Und deswegen mag ich dich, du Kürbis du.

So, genug Liebesgeflüster. Ran ans Supperl machen. Und, was soll ich sagen. Wieder man ein einfaches Rezept. What else. Die Suppe schmeckt am besten, wenn man einen Hokkaido-Kürbis verwendet. Den muss man nicht schälen, sondern kann alles verwerten. Eine große Zwiebel sowie den Kürbis in grobe Stücke schneiden und in Olivenöl anschwitzen, damit wir ganz viel Röstaromen in die Suppe bekommen. Ein bis zwei Knoblauchzehen dazu geben und mit ein bissl Wasser ablöschen und köcheln lassen. Ich geb immer recht wenig Wasser am Anfang dazu, damit ich nachher die richtige Konsistenz besser steuern kann.

Wenn der Kürbis schon fast zerfällt, alles pürieren und mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz strecken. Ordentlich Salz und Pfeffer dazugeben. Abschmecken halt, so wie man das gerne hat. Serviert wird sie bei mir immer immer immer mit steirischem Kürbiskernöl. Nix ist besser als diese ganz dickflüssigen, schwarzen Kürbiskernöle vom Hofverkauf. Mit ein paar Kürbiskernen oder Pistazien garnieren. Eventuell auch noch Knoblauchcroutons machen. Passt mehr als perfekt dazu.

Es braucht nicht viel für eine gesunde Kürbissuppe, die auch noch nach Kürbis schmeckt und nicht von Obers oder sonstigem geschmacklich überwältigt wird. Einfach ausprobieren. Man kann eigentlich nichts falsch machen.

Mahlzeit!

Eure,

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