Risotto con Zucca.

Endlich ist Frieda wieder da. Endlich. Und zwar, um ein wunderschönes Rezept für ein unglaublich cremiges Risotto zu schreiben. Was auch noch dazu vegan ist. Und gesund. Aber vor allem eines.

Unglaublich gut.

Ganz wichtig bei der Auswahl der einzelnen Zutaten ist, den richtigen Kürbis auszuwählen. Hokkaido eignet sich meiner Meinung nach prinzipiell für alles, was man gerne mit Kürbis machen möchte. Also kann man eigentlich sagen, dass wir den am liebsten haben. Also Frieda und ich. Weil Hokkaido einfach nur toll sind.

Und weil man sie mit der Schale kochen kann. Ein Wunderwerk der Natur. 

Ein kleiner Kürbis reicht für zwei Personen absolut aus. Halbieren, die Kerne ausschaben und die eine Hälfte in kleinere Stücke schneiden und kochen. Die andere Hälfte wird in Scheiben geschnitten und mit ein bisserl Olivenöl, Salz und Pfeffer im Backrohr gebraten. Währenddessen kochen wir ein gutes Getreide in einem anderen Topf. Ganz egal was. Dinkelreis, Buchweizen oder auch Hafer.

Wenn der Kürbis weichgekocht ist, das Wasser abseihen und mit Salbei, Salz und Pfeffer pürieren und unter das ebenfalls fertig gekochte Getreide mischen. Natürlich nochmal nachwürzen. Salz. Wir brauchen Salz,

Am Ende alles schön drapieren, mit Kürbisspalten und ein paar Blätter von der roten Rübe sowie ein paar Sprossen garnieren und einfach glücklich sein, keinen Parmesan zu brauchen.

Mahlzeit,

Kürbissuppe. Mit Kernöl.

Obwohl es momentan ja eigentlich noch sehr schön ist – also so sommermäßig schön – merkt man doch schon, dass der Herbst in ganz großen Schritten naht. Und Herbst bedeeeeeeuteeeeeet

Kürbiszeit.

Das nächste Gemüse, was ganz weit oben auf der Liste meiner Lieblingsgemüsesachen steht. Weil man einfach so viel damit machen kann. Egal ob Suppe, Nudeln, Gnocchi, aus dem Rohr, in einem Curry, als Pommes. Alles kann man daraus machen. Und deswegen mag ich dich, du Kürbis du.

So, genug Liebesgeflüster. Ran ans Supperl machen. Und, was soll ich sagen. Wieder man ein einfaches Rezept. What else. Die Suppe schmeckt am besten, wenn man einen Hokkaido-Kürbis verwendet. Den muss man nicht schälen, sondern kann alles verwerten. Eine große Zwiebel sowie den Kürbis in grobe Stücke schneiden und in Olivenöl anschwitzen, damit wir ganz viel Röstaromen in die Suppe bekommen. Ein bis zwei Knoblauchzehen dazu geben und mit ein bissl Wasser ablöschen und köcheln lassen. Ich geb immer recht wenig Wasser am Anfang dazu, damit ich nachher die richtige Konsistenz besser steuern kann.

Wenn der Kürbis schon fast zerfällt, alles pürieren und mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz strecken. Ordentlich Salz und Pfeffer dazugeben. Abschmecken halt, so wie man das gerne hat. Serviert wird sie bei mir immer immer immer mit steirischem Kürbiskernöl. Nix ist besser als diese ganz dickflüssigen, schwarzen Kürbiskernöle vom Hofverkauf. Mit ein paar Kürbiskernen oder Pistazien garnieren. Eventuell auch noch Knoblauchcroutons machen. Passt mehr als perfekt dazu.

Es braucht nicht viel für eine gesunde Kürbissuppe, die auch noch nach Kürbis schmeckt und nicht von Obers oder sonstigem geschmacklich überwältigt wird. Einfach ausprobieren. Man kann eigentlich nichts falsch machen.

Mahlzeit!

Eure,

Herbst in der Küche.

Der Herbst ist da. Merkt man nicht nur in der Früh, weils frisch ist und man eine Jacke braucht. Nein, auch in der Küche zeigt sich der schöne Herbst in voller Pracht. Kürbisse, wohin das Auge reicht. Und somit auch in meiner One-Pot-Pasta.

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Das Rezept ist wirklich mehr als einfach. Und man braucht sogar wirklich nur einen Topf. Einen großen aber.

In diesen Topf schwitzt man in Olivenöl Zwiebel, Knoblauch, Chili, Salz, Pfeffer und Thymian zusammen mit einem in Würfel geschnittenen Hokkaido-Kürbis an. Also so richtig anschwitzen. Dünsten kann man es auch nennen. Dann kommt noch der Saft von einer halbe Zitrone dazu. Und wieder Salz. Ich mag Salz. Aber da geht auch wirklich einiges rein, warum auch immer.

Sobald alles gut weich ist, kann man jegliche Art Nudeln dazugeben und im entstandenen Sud mit köcheln lassen. Funktioniert wirklich. Und ist praktisch.

(Wie schon gesagt, nur ein Topf!!! Voll cool!)

Am Ende noch Parmesan dazu und mit karamellisierten Jungzwiebeln, Kürbiskernen und echtem, steirischen Kernöl anrichten. Nicht nur fürs Auge was Feines. Auch fürs Bauchi. Frieda mag das.